dpa

Mindestens 15 Tote bei Dammbruch

19.10.2019 14:33 Uhr

In der Nacht auf Samstag sind in der sibirischen Region Krasnojarsk in Russland mindestens 15 Menschen bei einem Dammbruch ums Leben gekommen. Weitere 13 gelten als vermisst, wie der Zivilschutz der Region mitteilte.

Die Zahl der Verletzten wurde mit 14 angegeben. Drei davon seien schwer verletzt, berichtete die russische Agentur Ria Nowosti.

Staudamm einer Goldmine

Der zu einer Goldmine in der Nähe der Siedlung Schetinkino gehörende Staudamm am Fluss Sejba war in der Nacht aus noch unbekannter Ursache gebrochen. Die Fluten erfassten zwei Wohngebäude der dort beschäftigten Arbeiter. Dort sollen sich rund 80 Menschen aufgehalten haben. Die Behörden untersuchen, ob in der Goldmine alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden.

Mehr als 300 Helfer waren nach offiziellen Angaben im Einsatz. Die Bewohner in den umliegenden Dörfern wurden in Sicherheit gebracht. Zur Unterstützung der Rettungskräfte wurden am frühen Samstagmorgen Hubschrauber eingesetzt, mit denen auch in den umliegenden Dörfern nach Vermissten gesucht werden sollte.

(be/dpa)

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