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Mindestens 13 Menschen sterben bei Grubenunglück

27.4.2019 9:09 Uhr

In einem Kohlebergwerk in der Ukraine sind bei einem Grubenunglück mindestens 13 Menschen gestorben, vier weitere werden noch vermisst. Ursache war vermutlich eine Methanexplosion am Donnerstag.

Teile des Schachts stürzten ein. Die Gruben im Kohleabbaugebiet Donbass gehören zu den tiefsten und gefährlichsten der Welt. An den Bergungsarbeiten beteiligen sich auch russische Rettungskräfte. Der betroffene Schacht liegt in der nicht anerkannten Volksrepublik Luhansk im Osten der Ukraine, wo seit 2014 Krieg herrscht.

Dort kämpfen prorussische Separatisten gegen ukrainische Regierungstruppen. Die ukrainische Regierung hat keine Kontrolle über das Gebiet und schickte deshalb auch keine eigenen Rettungskräfte. Die Zechen dort sind schon seit Sowjetzeiten wichtig für die Förderung von Kohle zur Versorgung der Industrie mit Energie.

In dem betroffenen Bergwerk wurde nach Angaben der Behörden seit Anfang vergangenen Jahres wieder gearbeitet. Zuvor war wegen der Kämpfe in der Region keine Kohle abgebaut worden.

(be/dpa)