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Millionenschwerer Rüstungsauftrag aus Litauen

21.11.2019 22:34 Uhr

Kein Zweifel: Litauen rüstet weiter auf. Das baltische EU- und Nato-Land wird für 145 Millionen Euro 200 gepanzerte Militärfahrzeuge aus den USA erwerben. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Vilnius am Donnerstag mit. Geliefert werden die geländegängigen leichten Einsatzfahrzeuge des Typ "JLTV" (Joint Light Tactical Vehicle) vom US-Hersteller Oshkosh.

"Dies wird die Unterstützung der Landstreitkräfte und der Spezialeinheiten stärken und die spezifischen Fähigkeiten im Bereich Geheimdienste, der Artillerie und der Logistik stärken", sagte Verteidigungsminister Raimundas Karoblis nach der Unterzeichnung des Abkommens der Agentur BNS zufolge vor Journalisten. Sie sollen bis 2024 geliefert und den Anforderungen der litauischen Armee angepasst werden.

Fahrzeuge dienen der Verteidigung

Die Fahrzeuge dienten demnach Verteidigungszwecken und sollen auch für internationale Einsätze verwendet werden. Das Abkommen sieht vor, dass Litauen bei Bedarf weitere 300 Fahrzeuge kaufen kann. Darüber werde Karoblis zufolge bis zum Ende der ersten Vertragsphase 2024 entschieden.

Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad und sorgt sich angesichts der Ukraine-Krise um seine Sicherheit. Der Ostseestaat rüstet daher seine Armee massiv auf. Der Großauftrag ist das zweitgrößte Rüstungsgeschäft in der Geschichte Litauens - nach dem Kauf von deutschen Transport-Radpanzer vom Typ "Boxer" im Wert von 385,6 Millionen Euro.

(an/dpa)

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