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Millionen von Hindus beginnen das Kumbh-Mela-Fest in Indien

16.1.2019 18:28 Uhr

Das Kumbh-Mela-Fest in Indien gehört zu einem der größten rituellen Veranstaltungen religiöser Hindus. Mit 22,5 Millionen Menschen, die das Fest mit einem Bad im Ganges und Yamuna beginnen, wurde in diesem Jahr ein neuer "Rekord" geknackt.

So viele Hindus wie nie zuvor haben den Beginn des Kumbh-Mela-Festes in Allahabad mit einem Bad in den beiden heiligen Flüssen Ganges und Yamuna gefeiert.

Insgesamt 22,5 Millionen Gläubige stürzten sich nach Angaben des Regierungschefs im Bundesstaat Uttar Pradesh, Yogi Adityanath, am Dienstag in das eisige Wasser. Dies war nach Angaben Adityanaths, eines aggressiven Hindu-Priesters, ein neuer "Rekord" zum Auftakt des Jahrhunderte alten Festes.

Rosenblätter, Asche und ein Bad im Fluss

Die Gläubigen standen Schlange, um ein Bad in dem Zusammenfluss von Ganges und Yamuna zu nehmen. Nach ihrem Glauben befreit sie dies von Sünden. Vor dem Bad reiben sich viele Gläubige mit Asche ein. Ein Hubschrauber warf Rosenblätter über dem Wasser ab.

Zu der mehrwöchigen Veranstaltung werden insgesamt mehr als 100 Millionen Gläubige erwartet, es gilt als die größte Menschenmenge der Welt. Zur Sicherung des Großereignisses im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh waren fast 30.000 Polizisten im Einsatz. Sie sollen auch Massenpaniken verhindern, die bei solchen Festen häufig vorkommen.

(sis/afp)