imago images / Panthermedia

Millionen Touristen an Bayram lassen die Kassen klingeln

26.5.2019 14:53 Uhr

Es wird erwartet, dass die neuntägige Bayram-Ferien die türkische Wirtschaft beleben werden. Die Tourismusunternehmen gehen davon aus, dass in diesem Zeitraum etwa fünf Millionen Menschen reisen werden, was einen finanziellen Umsatz von 10 Milliarden türkischen Lira (1,5 Milliarden Euro) ergibt. Das hieße rechnerisch, durchschnittliche müsste jeder Reisende rund 2000 Lira oder rund 320 Euro ausgeben.

Von den fünf Millionen Menschen wird erwartet, dass die Mehrheit in ihre Heimatstädte reist, um die Ferien mit ihren Familien zu verbringen, während 300.000 bis 400.000 Menschen in Küstenstädte oder zu Sehenswürdigkeiten strömen, sagte Osman Ayik, der Leiter des türkischen Hotelier-Verbandes (TÜROFED). Der Feiertagsrummel wird offiziell am 4. Juni beginnen und am 6. Juni enden. Die türkischen Behörden haben jedoch ein Rundschreiben unterzeichnet, in dem erklärt wird, dass der 3. Juni (ein Montag) und der 7. Juni (ein Freitag) ebenfalls Feiertage sind, was einen Urlaub von neun Tagen bedeutet - einschließlich der beiden Wochenenden. "Der finanzielle Umsatz, der von Touristen generiert wird, die in Hotels übernachten, könnte 1 Milliarde Lira erreichen. Aber der gesamte Wirtschaftsbeitrag dieser Urlaubsperiode kann mit 10 Millionen Lira oder mehr angegeben werden", sagte Ayik. Auf was das Zahlenwerk von 2000 Lira Wirtschaftsbeitrag pro Person genau basiert, wurde nicht erörtert.

Vorsicht vor unangemessenen Preisen zu Bayram

Ayik sagte, dass die Ägäis zu den beliebtesten Ausflugzielen gehört, aber auch Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Hotelanlagen angesteuert würden. Laut Ayik gibt es 1,5 Millionen lizenzierte Betten in Hotels in der ganzen Türkei. 30 Prozent dieser Kapazität werden voraussichtlich von einheimischen Touristen während des Urlaubs belegt sein. Die Auslastung vieler Hotels in den beliebten strandtouristischen Provinzen wie Antalya, Izmir und Mugla läge laut seinen Angaben bereits bei 100 Prozent.

Erkan Yagc, Leiter des Verbandes der Tourismusunternehmen im Mittelmeerraum (AKTOB), sagte, dass die Ankündigung die frühzeitige Verlängerung des Urlaubs auf neun Tage für Buchungskunden, von Vorteil gewesen sei. "Dies hat den Urlaubern wirklich eine Gelegenheit geboten. Es hat es ihnen leichter gemacht, Urlaubspläne zu schmieden und die Region sowie das Hotel auszuwählen. Und wir haben den Vorteil auch im Tourismussektor deutlich gesehen", sagte Yagci.

Branchenkenner haben jedoch deutlich auf die überhöhten Preise hingewiesen, die viele Restaurants und Cafés während des Bayram-Urlaubs von Touristen verlangen. "Vor allem einheimische Touristen beschweren sich über dieses Problem. Restaurants wollen den Kunden manchmal ein ungerechtes "Musikgeld" in Rechnung stellen. Es wurde auch beobachtet, dass die Preise für Lebensmittel und Getränke um 100 Prozent steigen. In diesen Situationen müssen die Kunden Beschwerden einreichen. Sie sollten niemals zusätzliche Preise zahlen, die an solchen Orten verlangt werden", so die Kenner der Branche.

(Hürriyet.de)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.