epa/Gustavo Amador

Migranten aus Honduras erreichen Mexiko

12.4.2019 23:04 Uhr

Hunderte Migranten haben auf ihrem Weg in die USA nun Mexiko erreicht. Mindestens 1100 Menschen vor allem aus Honduras kamen am Freitag in Ciudad Hidalgo im Süden des Landes an. Der Leiter der mexikanischen Einwanderungsbehörde warf der honduranischen Regierung vor, nicht genug gegen die massive Auswanderung zu tun.

"Die Regierungen in Mittelamerika, allen voran Honduras, erfüllen ihren Teil bei der sozialen Entwicklung nicht", sagte Tonatiuh Guillén.

Hunderttausende auf der Flucht

Jedes Jahr fliehen Hunderttausende Menschen vor Gewalt und Armut in Mittelamerika und versuchen, in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Die US-Regierung will sie allerdings nicht ins Land lassen. Präsident Donald Trump drohte mit der Kürzung von finanziellen Hilfen und der Schließung der Grenze, sollten die Länder der Region die massiven Migrationsbewegungen nicht stoppen.

Im März wurden an der Südgrenze der USA 103.492 Menschen aufgriffen, die höchste Zahl seit zwölf Jahren. Darunter waren sowohl Migranten, die beim illegalen Grenzübertritt festgenommen wurden, als auch Asylsuchende und Migranten, die ohne gültige Visa die Grenzübergänge passieren wollten.

(an/dpa)