epa/Adam Berry

Mietendeckel ist Reaktion auf Marktversagen

28.8.2019 8:40 Uhr

Ausdrücklich stellt sich jetzt die Spitze der Partei "Die Linke" hinter die Pläne für einen Mietendeckel in Berlin. Das Vorhaben von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) sei "genau das, was das Land Berlin jetzt braucht", sagte die Linken-Bundesvorsitzende Katja Kipping am Montag in Berlin.

"Der Berliner Mietendeckel ist eine Reaktion auf das riesige Marktversagen im Bereich der Miete." Kritik der Berliner Sozialdemokraten wies Kipping zurück. Die SPD müsse sich entscheiden, ob sie an der Seite der Miethaie oder an der Seite der Mieter stehen möchte.

Nicht mehr als knapp 8Euro/qm

Nach Lompschers am Wochenende bekannt gewordenen Eckdaten dürften Wohnungen in Berlin in den kommenden Jahren nicht mehr als knapp acht Euro pro Quadratmeter kosten. Sebastian Walter, Spitzenkandidat der Brandenburger Linken für die bevorstehende Landtagswahl, befürwortet die Pläne. Ein Mietendeckel verhindere weder Neubau noch Wachstum, schütze die Mieter jedoch vor "Mietenwahnsinn".

(an/dpa)

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