epa/Luis Torres

Mexiko nimmt Hilfe des FBI an

6.11.2019 23:45 Uhr

Mexiko will nach dem blutigen Angriff auf eine Mormomenfamilie mit neun Toten bei den Ermittlungen mit der US-Bundespolizei FBI zusammenarbeiten. "Wir kümmern uns darum, dass ermittelt wird und das Gerechtigkeit geübt wird", sagte der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador am Mittwoch.

"Wenn sie sich daran beteiligen wollen, können sie das tun." Die Nachbarländer unterhalten Abkommen zur gegenseitigen Amtshilfe bei strafrechtlichen Ermittlungen.

War Verbrechen eine Verwechslung?

Am Montag hatten Angreifer im Norden von Mexiko das Feuer auf einen Fahrzeugkonvoi der Mormonenfamilie eröffnet. Dabei kamen drei Frauen und sechs Kinder ums Leben. Die Opfer hatten sowohl die mexikanische als auch die US-Staatsbürgerschaft. Möglicherweise hielten die Angreifer sie fälschlicherweise für Mitglieder eines verfeindeten Verbrechersyndikats.

Dem FBI würden nun alle Informationen zu dem Fall zur Verfügung gestellt, sagte der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard. Die Generalstaatsanwaltschaft könne das FBI außerdem um weitere Unterstützung bei den Ermittlungen bitten. Beispielsweise könne gemeinsam die Herkunft der verwendeten Waffen untersucht werden.

(an/dpa)

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