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Mesut Özil im Herzen ein Königsblauer?

19.12.2020 10:54 Uhr

Der FC Schalke 04 steckt in einer tiefen Krise. Tabellenletzter, bereits zwei Trainer in der kurzen Saison entlassen und nun übernimmt Altmeister Huub Stevens das Amt auf der Bank. Aus England hat sich nun der beim FC Arsenal in Ungnade gefallene Mesut Özil zu Wort gemeldet und wünscht seiner Geburtsstadt sowie seinem Ex-Verein alles Gute im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Königsblauen schicken sich an, einen Rekord zu brechen – einen Negativrekord. Seit 28 Spielen warten die Knappen auf einen Sieg. Noch hält Tasmania Berlin den mit nun bald 55 Jahren historischen Rekord als schlechtestes Team der Liga und das mit einer Sieglos-Serie von 31 Spielen, welche der Verein aus der Hauptstadt in der Saison 1965/66 hinlegte. Einen Star und Ex-Weltmeister aus England scheint es traurig zu stimmen, dass sein Herzens-Klub, bei dem seine Karriere begann und für den er von 2005 bis 2008 spielte, den Rekord bricht: Mesut Özil.

Besteht die Chance auf einen Özil-Wechsel zu Schalke?

Mesut Özil geht selbst durch harte Zeiten und spielt in Kaderplanung von Coach Mikel Arteta beim FC Arsenal derzeit keine Rolle. Zeit genug, sich mit den Social Media zu beschäftigen. Und das tat das ehemalige "Kind der Schalker Knappenschmiede" mit Bezug auf seinen Ex-Klub und seine Geburtsstadt Gelsenkirchen. Via Twitter setzte er einen Tweet zur Anfeuerung ab. Und er erzeugte mit den guten Wünschen Reaktionen der gebeutelten Schalke-Fans. Die fordern nun nämlich die Rückkehr des Ruhrpott-Kickers, der am Saisonende die Gunners ablösefrei verlassen kann.

Ist Mesut Özil, wie sein Tweet verraten könnte, im Herzen immer noch ein Königsblauer und Malocher? Manchmal geschehen im Fußball wahre Wunder und Kicker kehren zum Karriereende dorthin zurück, wo alles für sie begonnen hat. Ob das aber bei Mesut Özil der Fall sein wird, dem auch gut dotierte Netto-Angebote aus den USA und der Türkei von Fenerbahce Istanbul vorliegen sollen, muss man abwarten. Für die Schalke-Fans, die sich zahlreich bei Twitter meldeten, ist es aber – wie der Klassenerhalt – die Hoffnung, die zuletzt stirbt.

(ce)

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