imago images / Agencia EFE

Messi spricht von Korruption

7.7.2019 10:07 Uhr

"Wir haben die Nase voll von der Korruption, den Schiedsrichtern und alles, was das Spektakel verdirbt" - Messi fand deutliche Worte nach seiner Roten Karte im Spiel um den dritten Platz bei der Copa America. Er griff die Organisatioren scharf an.

"Wir sollten an dieser Korruption nicht teilnehmen. Wir haben die Nase voll (...) von der Korruption, den Schiedsrichtern und alles, was das Spektakel verdirbt", sagte Messi. "Es gab einen Mangel an Respekt uns gegenüber bei dieser Copa América", sagte der 32-Jährige, nach dem 2:1-Erfolg im Spiel um Platz drei am Samstagabend. Argentiniens Kapitän boykottierte auch die Medaillenzeremonie.

"Wir hätten besser sein können, aber sie haben uns nicht ins Finale kommen lassen. Korruption und die Schiedsrichter lassen die Fans nicht den Fußball genießen. Das ruiniert den Fußball", meinte der aufgebrachte Messi. Bereits nach der 0:2-Halbfinal-Niederlage gegen Gastgeber Brasilien hatte sich der Star des FC Barcelona über Ungerechtigkeiten beschwert. "Ich zahle vielleicht den Preis für meine Kritik", meinte er.

"Inakzeptable" & "unbegründete Anschuldigungen"

Der südamerikanische Verband CONMEBOL reagierte mit einem offiziellen Statement, in dem von "inakzeptablen" und "unbegründeten Anschuldigungen" die Rede ist. "Im Fußball verliert man und gewinnt man manchmal. Eine der Grundpfeiler des Fairplay ist es, die Ergebnisse und die Schiedsrichterentscheidungen mit Respekt zu akzeptieren", hieß es in der Erklärung.

Messi war beim Sieg seines Teams bereits in der 37. Minute vom Platz gestellt worden, nachdem er an der Außenlinie mit dem Chilenen Gary Medel aneinandergeraten war. Für die Schubserei sahen beide Spieler die Rote Karte. Im Finale stehen sich an diesem Sonntag in Rio de Janeiro Gastgeber Brasilien und Peru gegenüber.

(be/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.