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Merkel, Macron und Johnson drängen Iran zur Zurückhaltung

5.1.2020 21:01 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Boris Johnson fordern den Iran im Konflikt mit den USA zur Zurückhaltung auf.

Wie ein Regierungssprecher in Berlin mitteilte, waren sich die drei Staats-und Regierungschefs in Telefonaten am Sonntag einig, "dass Deeskalation nun dringlich ist".

Merkel telefonierte demnach jeweils mit Macron und mit Johnson über die aktuelle Lage in der Golfregion nach der gezielten Tötung des iranischen Top-Generals Kassem Soleimani im Irak durch die USA und die vorausgegangenen Angriffe gegen US-Ziele im Irak.

Solidarität mit den Verbündeten

Merkel, Macron und Johnson verabredeten in den Gesprächen, sich gemeinsam nach Kräften für eine Reduzierung der Spannungen in der Region einzusetzen. "Insbesondere Iran ist in der jetzigen Lage zur Zurückhaltung aufgerufen", hieß es. Außerdem waren sich die Gesprächspartner einig, dass die Souveränität und Sicherheit des Irak geschützt werden müssen.

Wie die französische Präsidentschaft in Paris mitteilte, sagte Macron US-Präsident Donald Trump "seine uneingeschränkte Solidarität mit den Verbündeten" zu. Überdies forderte er den Iran auf, jegliche "militärische Eskalation" zu vermeiden, welche "die Instabilität in der Region noch verschlimmern könnte".

(be/afp)

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