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Merih Demiral zieht sich Kreuzbandriss zu

13.1.2020 20:33 Uhr, von Chris Ehrhardt

Den 2:1-Auswärtssieg beim AS Rom musste Juventus Turin teuer bezahlen. Bereits in der 19. Minute musste der türkische Nationalspieler und Torschütze zum frühen Führungstreffer Merih Demiral ausgewechselt werden. Niederschmetternde Diagnose: Kreuzbandriss und Meniskusverletzung. Damit droht dem 21-jährigen türkischen Shootingstar in Italien nicht nur das Saisonaus in der Serie A sowie in der Champions League, sondern auch die EM-Teilnahme wackelt.

Es war ein Luftkampf, wie er in jedem Spiel viele Male vorkommt. Nicht normal war jedoch, wie Merih Demiral aufkam und sich dabei das unglücklich das Knie verletzte. Der Shootingstar, der es schaffte, Matthijs de Ligt aus der Startelf zu verdrängen und an dem es in der Winterpause bereits reges Interesse europäischer Top-Klubs gab, unter denen auch Borussia Dortmund gewesen ist, musste in der 19. Minute ausgewechselt werden.

EM ohne Merih Demiral?

Die niederschmetternde Wahrheit kam dann aber erst einen Tag später ans Tageslicht. Die Diagnose lautete: Stauchung des Knies, Abriss des vorderen Kreuzbandes und eine Verletzung am Meniskus – einmal das volle Programm. Bereits am Montag ging es für Demiral "unters Messer". Aufschluss darüber, wie lange er verletzt ausfallen wird, soll es in den kommenden Tagen geben. Doch die Schwere der Verletzung und die Diagnose lassen schlimme Dinge erahnen. Damit dürfte die Saison für den 21-Jährigen vorbei sein und auch die EM mit der türkischen Nationalelf sollte sich mit der schweren Verletzung erledigt haben.

Das ist für das türkische Team eine gravierende Schwächung. Gerade die stabile Hintermannschaft der Türkei war ein Garant für das Erreichen der EM-Endrunde. Und in der Hintermannschaft war Merih Demiral stets gesetzt und eine absolute Konstante. Nun dürfte für den türkischen Nationaltrainer Senol Günes guter Rat mächtig teuer sein, wenn ihm ein Eckpfeiler im wichtigsten Mannschaftsteil einfach so wegbricht.

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