Symbolbild: epa/Tiago Petina

Mehrere Schulkinder bei Explosion getötet

6.1.2020 15:13 Uhr

Im Norden von Burkina Faso sind bei einer Explosion eines Sprengsatzes mindestens 14 Menschen getötet und 19 verletzt worden, viele von ihnen Kinder. Die Opfer waren in einem Kleinbus unterwegs, der am Samstag in der Provinz Sourou an der Grenze zu Mali auf einen Sprengkörper fuhr, wie der Erziehungsminister des westafrikanischen Landes, Stanislas Ouaro, am Sonntag mitteilte.

Die Kinder seien nach den Weihnachtsferien auf der Rückfahrt in ihre Heimatorte gewesen. Bislang habe niemand die Verantwortung für die Explosion übernommen.

Diverse bewaffnete Gruppen aktiv

In den Staaten der Sahelzone - einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat oder Al-Kaida die Treue geschworen. Vor allem in Mali sowie in den angrenzenden Ländern Burkina Faso und Niger kommt es immer wieder zu Angriffen und Anschlägen. In Mali beteiligen sich rund 1000 Bundeswehrsoldaten an einem UN-Stabilisierungseinsatz.

Erst im Dezember waren im Binnenstaat Burkina Faso bei schweren Kämpfen neben 35 Zivilisten und sieben Soldaten auch 80 Angreifer getötet worden.

(an/dpa)

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