Symbolbild: imago images/blickwinkel

Mehr Wälder gegen den Klimawandel

9.7.2019 7:50 Uhr

Eine Gruppe von Abgeordneten der CDU will mit einer internationalen Waldinitiative den Klimaschutz voranbringen. Sie wollten erreichen, dass Deutschland sich in seiner Außen-, Entwicklungs- und Umweltpolitik noch stärker gegen Abholzung, für Wiederaufforstung und für nachhaltige Waldwirtschaft einsetzt, wie der Abgeordnete Peter Weiß (CDU) der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Er arbeitet in der Fraktion zum Schwerpunkt Lateinamerika. Zu der sechsköpfigen Gruppe gehört demnach auch der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen.

"Bestmögliche Effizienz" beim Klimaschutz

Anlass für den Vorstoß ist Weiß zufolge eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, die die Bedeutung der Aufforstung im Kampf gegen die Erderhitzung unterstreicht. Auch beim Klimaschutz sei "auf bestmögliche Effizienz zu achten", teilte Weiß im Namen der Gruppe mit. Allerdings betonen die Forscher auch, dass zusätzlich eine rasche Abkehr vom fossilen Wirtschaftsmodell notwendig sei. Weiß sagte der dpa, die Gruppe wolle die Forscher zu einem Austausch nach Berlin einladen.

Am Wochenende hatte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) bereits ein Programm zur Wiederaufforstung der Flächen in Deutschland gefordert, auf denen der Wald durch Dürre, Stürme, Brände und Schädlinge beschädigt worden ist. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Wochenende in ihrem Podcast gesagt, die Bundesregierung habe einen «besonderen Blick auf den Wald» und werde den Waldbauern «in besonderer Weise unter die Arme greifen».

(an/dpa)

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