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Offiziell: Niko Kovac gefeuert

3.11.2019 20:51 Uhr

Eigentlich sollte Trainer Niko Kovac beim FC Bayern München noch eine Gnadenfrist von zwei Spielen haben. In der Champions League gegen Piräus und in der Bundesliga beim Clasico gegen den Erzrivalen Borussia Dortmund. Doch das war den Bayern-Bossen wohl zu "heiß" und drum wurde nun laut "Bild" die Reißleine gezogen. Der Rekordmeister und Rekordpokalsieger hat Niko Kovac gefeuert.

Nach Informationen der Bild leitete der Coach ganz normal das Training – so normal, wie das nach einer 1:5-Klatsche beim Ex-Klub von Kovac überhaupt möglich ist. Und am Abend soll es dann endgültig gewesen sein, dass der Klub seinen Trainer gefeuert hat. Hansi Flick soll laut Aussagen der Vereinsführung vorläufig den Trainingsbetrieb übernehmen, bis ein Nachfolger für Kovac gefunden wurde.

Die Entscheidung zur Trainerentlasung sei "in gegenseitigem Einvernehmen" gefallen, teilte der Klub mit. "Die Leistungen unserer Mannschaft in den vergangenen Wochen und auch die Resultate haben uns gezeigt, dass Handlungsbedarf bestand", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge: "Uli Hoeneß, Hasan Salihamidzic und ich haben mit Niko auf dieser Grundlage am heutigen Sonntag ein offenes und seriöses Gespräch geführt mit dem einvernehmlichen Ergebnis, dass Niko nicht mehr Trainer des FC Bayern ist."

Niko Kovac dankt dem FC Bayern München

"Ich erwarte jetzt von unseren Spielern eine positive Entwicklung und absoluten Leistungswillen, damit wir unsere Ziele für diese Saison erreichen", sagt Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Niko Kovac erklärt: "Ich denke, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung für den Klub ist. Die Ergebnisse und auch die Art und Weise, wie wir zuletzt gespielt haben, haben mich zu diesem Entschluss kommen lassen. Mein Bruder Robert und ich danken dem FC Bayern für die zurückliegenden knapp anderthalb Jahre. In dieser Zeit hat unsere Mannschaft die Meisterschaft, den DFB-Pokal und den Supercup gewonnen. Es war eine gute Zeit. Ich wünsche dem Klub und der Mannschaft alles erdenklich Gute."

(Hürriyet.de/AFP/FC Bayern München)

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