imago images / Bernd König

Medienbericht: Max Kruse gewinnt Rechtsstreit gegen Fenerbahce Istanbul

17.12.2020 9:30 Uhr

Wie der "kicker" berichtet, hat Max Kruse den Rechtsstreit vor dem Fußball-Weltverband FIFA gewonnen, den sein Ex-Klub aus der Türkei Fenerbahce Istanbul gegen ihn angestrengt hatte. Kruse hatte seinen Vertrag bei den Kanarienvögeln einseitig gekündigt und fehlende Gehaltszahlungen als Kündigungsgrund angegeben. Fenerbahce war der Ansicht, alles gezahlt zu haben und klagte gegen den Stürmer. Nun soll die FIFA zu Gunsten des Kickers von Union Berlin entschieden haben.

Max Kruse wechselte im Sommer ablösefrei zu Union Berlin. Das war möglich, weil er sein bestehendes Arbeitspapier bei Fenerbahce kündigte und die Süper Lig verließ. Als Grund gab er laut Berichten des "kicker" an, dass der Verein ihm rund 7,5 Millionen Euro an Gehalt schuldig geblieben wäre. Auf Grund der Kündigung verklagten ihn die Kanarienvögel bei der FIFA zu einer Schadenersatzzahlung von rund 18 Millionen Euro. Dass dies Unterfangen eher unrealistisch sein würde, verdeutlichte der Verband schon durch die schnelle Freigabe, die Union für seinen Neuzugang erhalten hatte. Das basierte vor allen Dingen darauf, dass der türkische Klub die Transferpapiere problemlos ausstellte.

Nun hat wohl die FIFA geurteilt, dass es seitens Fenerbahce keinerlei berechtigte Begründung geben würde, den Spieler auf Schadenersatz zu verklagen. Bisher ist dem Urteil jedoch noch keine Rechtskraft erteilt worden. Derzeit läuft die Einspruchsfrist, die laut Informationen vom "kicker" zu Weihnachten auslaufen soll. Ob Fenerbahce also Einspruch einlegt, muss abgewartet werden.

(ce)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.