imago/Sven Simon

Medien: Tedesco darf bleiben - vorerst

4.3.2019 21:13 Uhr

Schalkes Trainer Tedesco bekommt nochmal eine letzte Chance. Nach einer außerplanmäßigen Aufsichtsratssitzung darf der Trainer erstmal bleiben. Die Frage ist, wie lange noch.

Trainer Domenico Tedesco erhält beim taumelnden Fußball-Bundesligisten Schalke 04 offenbar noch eine Bewährungschance. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, soll der 33-Jährige nach einer außerplanmäßigen Aufsichtsratssitzung am Montag in Düsseldorf auch im Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Freitag (20.30 Uhr/Eurosport Player) auf der Bank sitzen. Tedesco besitzt beim Vizemeister einen Vertrag bis 2022.

Nach dem erschütternden 0:4 gegen Fortuna Düsseldorf hatte die Bild berichtet, dass der Klub über verschiedene Notfallszenarien diskutiere. Eine Variante für den Fall einer Ablösung von Tedesco sei, dass der derzeit vereinslose Eurofighter Mike Büskens (50) als Interimstrainer einspringe. Einige Aufsichtsräte präferierten angeblich einen Plan mit Schalkes Jahrhunderttrainer Huub Stevens (65), der eigentlich nicht mehr an die Seitenlinie zurück möchte.

"Ich bin keiner, der sich verpisst"

Spekuliert wurde auch darüber, dass Stevens in beratender Funktion ein Duo mit Büskens und dem aktuellen Co-Trainer Seppo Eichkorn (62) unterstützt. Tedesco selbst hatte einen freiwilligen Rückzug abgelehnt: "Ich bin keiner, der sich verpisst."

Die Trainerentscheidung bei Schalke obliegt dem neuen Sportvorstand Jochen Schneider (48), der am Dienstag öffentlich vorgestellt wird. Der Nachfolger von Christian Heidel habe sich laut Bild am Sonntag mit Tedesco getroffen. "Er wird am Dienstag was dazu sagen. Ich werde jetzt nicht anfangen, den Trainer ein- oder auszustellen", hatte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies dem SID gesagt.

Als favorisierte Trainerlösung für die neue Saison brachte die Bild den Salzburger Coach Marco Rose ins Spiel. Der 42-Jährige galt bisher als Anwärter auf die Nachfolge von Julian Nagelsmann in Hoffenheim.

(be/afp)

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