dpa

Medien: Sane hüllt sich weiter in Schweigen

2.8.2019 9:37 Uhr

Das Buhlen um den deutschen Nationalspieler Leroy Sane in Diensten von Manchester City nimmt immer skurrilere Formen an. Nun berichtet ein englisches Blatt - die "Manchester Evening News" - dass auch sein Klub eher "in der Luft hängen würde" und nicht wüsste, wie die Pläne des gebürtigen Esseners aussähen. Angeblich sei es so, dass man ihn ziehen lassen würde, wenn er nicht bereit sei, ein verlängertes Arbeitspapier zu unterschreiben. Das scheint Sane aber - zumindest aktuell - nicht zu wollen. Ist das die Chance für den FC Bayern München zuzuschlagen?

Fußball-Nationalspieler Leroy Sane hat nach einem Bericht einer englischen Zeitung seinem Arbeitgeber Manchester City seine Zukunftspläne noch immer nicht verraten. "City behauptet, dass man Sane nicht verkaufen wolle, und dies nur tun werde, wenn der Spieler - der seine Absichten nicht preisgegeben hat - sagt, dass er gehen will", schrieben die "Manchester Evening News" in ihrer Online-Ausgabe. Zudem läge dem englischen Meister auch noch gar kein formelles Angebot für den 23-Jährigen vor. Der Nationalspieler ist Wunschkandidat beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München.

Bayern dementiert Berichte über einen "done deal"

Selbst wenn Sane einen Wechselwunsch an City-Trainer Pep Guardiola herantragen würde, würde ein Transfer nicht unbedingt klappen. Laut den "Evening News" erwartet der englische Meister im Fall der Fälle eine Summe von etwa 145 Millionen Pfund (gut 159 Millionen Euro). Der FC Bayern hatte am Vortag eine Meldung des "Kicker" und der "Bild" dementiert, wonach eine Einigung mit dem Spieler erzielt worden sei. "Medienberichte vom heutigen Tage, mit dem Inhalt, dass sich Leroy Sane für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden hätte, entsprechen nicht der Wahrheit", twitterten die Münchner.

Seit mehreren Wochen wird über den möglichen Rekordtransfer für den deutschen Fußball spekuliert. Am vergangenen Wochenende hatte Bayern-Trainer Niko Kovac den Wunsch wiederholt, Sane nach München zu holen und sich zuversichtlich gezeigt, dass der Wechsel gelingen werde. Für das öffentliche Vorpreschen war er von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge kritisiert worden. Die Bayern entschuldigten sich bei Manchester City. City-Trainer Guardiola hatte den früheren Schalke-Stürmer Sane in den letzten Saisonspielen, als sich sein Team mit dem FC Liverpool ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft lieferte, oft nur als Einwechselspieler berücksichtigt. Allerdings adelte der frühere Bayern-Trainer den gebürtigen Essener als "speziellen Spieler".

(ce/dpa)

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