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Medien: Neapel-Boss will nach "Meuterei" die Gehälter kürzen

26.11.2019 17:18 Uhr

Nachdem die Fußballstars des SSC Neapels sich weigerten, ins Straflager zu fahren, will Präsident Aurelio de Laurentiis da ansetzten, wo es wehtut: beim Gehalt. Laut italienischen Medienberichten denkt der Klub-Chef an eine Gehaltskürzung für die Napoli-Profis, die sich Anfang November geweigert hatten, nach dem 1:1 gegen RB Salzburg in der Champions League ins Straftrainingslager zu fahren.

Einsparungen von 2,5 Mio Euro

De Laurentiis plant nun, das monatliche Bruttogehalt aller Spieler für November um 25 Prozent zu kürzen. Für den Brasilianer Allan, der mit De Laurentiis Sohn Edoardo, Vizepräsident des Klubs, gestritten hatte, sowie für Kapitän Lorenzo Insigne soll sogar eine Gehaltskürzung von 50 Prozent beschlossen worden sein.Dies entspräche einer Strafe von 200.000 Euro für Allan und von 350.000 Euro für Insigne. Durch die Gehaltskürzungen will Napoli insgesamt 2,5 Millionen Euro einsparen.

Sanktionen müssen genehmigt werden

Ob der Klub-Präsident allerdings mit seiner Maßnahme durchkommt, erscheint zumindest fraglich. Die Sanktionen müssen nämlich noch vom Schiedsgericht des italienischen Fußballverbandes genehmigt werden. Außerdem wird damit gerechnet, dass die Spieler Einspruch gegen die Strafe - sollte diese vollzogen werden - einreichen werden.

Napoli-Spieler haben rechtlichen Beistand

Ein juristischer Streit droht, denn die Napoli-Asse haben sich bereits rechtlichen Beistand gesucht. Laut De Laurentiis sei Neapels Image durch das unprofessionelle Verhalten der Spieler beeinträchtigt worden.Am Mittwoch (21.00 Uhr) gastiert Napoli mit Ex-Bayern-Trainer Carlos Ancelotti bei Titelverteidiger FC Liverpool in der Champions League.

(be/afp)

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