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Maßnahmen gegen Covid-19 nutzen biologischer Vielfalt der Meere

4.5.2020 23:31 Uhr

Nach dem Verbot von Fischereitätigkeiten im Rahmen der Maßnahmen gegen den Ausbruch des Coronavirus werden laut einem Experten die Anzahl und Vielfalt der Fische in türkischen Meeren zunehmen. Ertug Düzgünes von der Technischen Universität Karadeniz sagte, die Fischpopulation werde sich während der Laichzeit von Mai und Juni ohne Fischereitätigkeit vermehren.

Düzgünes, ein Ingenieur für Fischereitechnologie, prognostizierte, dass sich dieser Anstieg positiv auf die kommende Fischereisaison auswirken wird. "Die Fischbestände dieses Jahres werden wachsen und nächstes Jahr den Bestand vergrößern lassen. Das wird sich in der Zukunft fortsetzen und es gibt eine Zunahme", sagte er. Der Wissenschaftler betonte, dass die Fischbestände in den letzten Jahren zurückgegangen seien und sagte, dass die Fischvielfalt in den Meeren durch die Pandemiemaßnahmen ebenfalls bereichert werde.

"Je mehr wir den unteren Teil der Nahrungskette entspannen, desto mehr entlastet er die oberen. Die Artenvielfalt nimmt zu, die Menge jeder Art im Meer nimmt zu, ihre Rückkehr wird wiederum den Fischern zugutekommen", so Düzgünes. Er betonte weiter, dass das Verbot der Fischerei mit wenig Unterstützung und rationaler Planung verlängert werden kann. Diese Verbote sollen wichtige Vorteile für die Aufrechterhaltung von Maßnahmen bis mindestens zum 15. Juni darstellen. Am 27. März kündigte das türkische Innenministerium an, dass die Fischerei im Rahmen von Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus verboten werde.

(ce)

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