imago images / Oliver Langel

Mario Ohoven tödlich verunglückt

1.11.2020 22:50 Uhr

Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Wie der BVMW am Sonntag in Berlin mitteilte, kam Ohoven am Wochenende bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Der 1946 in Neuss (Nordrhein-Westfalen) geborene Anlageberater war seit 1998 Präsident des Mittelstandsverbandes. Ohoven habe in zwei Jahrzehnten den BVMW zum führenden Mittelstandsverband in Deutschland mit 340 Geschäftsstellen und 60 eigenen Auslandsbüros geformt, hieß es in der Mitteilung weiter.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier betonte, Ohoven habe Großes für die mittelständische Wirtschaft geleistet. «Ich habe ihn sehr geschätzt. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Mitarbeitern», schrieb der CDU-Politiker im Kurznachrichtendienst Twitter.

Der gelernte Bankkaufmann Ohoven galt als Gesicht und Stimme des Verbands. Im Jahr 2005 hatte der Lobbyist sein Unternehmen Investor- und Treuhand-Beteiligungsgesellschaft verkauft. Ohoven hinterlässt seine Frau, die UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven (74) und die beiden Kinder Michael (46) und Chiara (35). Auch abseits der Wirtschaftsbühnen des Landes machten sich die Ohovens einen Namen als "Society-Familie", die oft im Rampenlicht stand.

(ce/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.