Symbolbild: imago images / Becker&Bredel

Mann am Freitagabend in der City getötet

7.12.2019 17:24 Uhr

In Augsburg ist am Freitagabend ein 49-Jähriger bei einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe von jungen Männern getötet worden. Während ein 50-jähriger Begleiter verletzt wurde, blieb eine 49-jährige Frau unverletzt. Was den Zwist auslöste, der mit tödlichem Ausgang eskalierte, ist bisher unbekannt und Gegenstand der Ermittlungen der Polizei. Die Täter, die Mann so schwer verletzten, dass er im Rettungswagen seinen Verletzungen erlag, sind auf der Flucht.

Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit einer Gruppe junger Männer ist in der Augsburger Innenstadt ein 49 Jahre alter Mann getötet worden. Zusammen mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar war das spätere Opfer am späten Freitagabend in der Innenstadt unterwegs, als sie auf die Gruppe stießen. Wie die Polizei mitteilte, kam es aus noch unbekannter Ursache zum Streit.

Gewalteskalation aus bisher unbekannten Gründen

Einer der jungen Männer aus der Gruppe schlug dem Opfer demnach daraufhin gegen den Kopf. Der 49-Jährige aus dem Landkreis Augsburg stürzte und blieb am Boden liegen. Auch der 50-jährige Begleiter wurde von den Männern geschlagen und im Gesicht verletzt, die Frauen wurden dagegen verschont. Nach der Tat flohen die Täter. Notärzte versuchten noch, den 49-Jährigen wiederzubeleben - jedoch ohne Erfolg. Der Mann starb noch im Rettungswagen.

Die Polizei ermittelte am Samstag mit Hochdruck, ohne eine konkrete Spur zu haben. Die Kripo richtete eine 20-köpfige Ermittlungsgruppe ein. Dabei konzentrieren sich die Beamten gegenwärtig auf die Erlangung und Auswertung von Bildmaterial rund um den Tatort. Außerdem bat die Polizei darum, dass sich Passanten melden sollten, die die Tätergruppe möglicherweise schon vorher gesehen haben oder etwas zu ihrem Fluchtweg sagen können. Man sei auf Zeugenaussagen angewiesen, hieß es.

Polizei sucht fieberhaft nach den Tatbeteiligten

Wahrscheinlich handelt es sich um eine Zufallsbegegnung. Immer wieder kommt es zu spontanen Gewalttaten. So wurde im Frühjahr in München ein 17-Jähriger durch Stichverletzungen wegen eines Streits um ein Handy getötet. Zuvor waren zwei Gruppen Jugendlicher aufeinandergetroffen. Der Täter wurde später im Ausland gefasst.

Im August wurde ein 36-Jähriger im oberfränkischen Kronach bei einem Streit durch Tritte gegen den Kopf schwer verletzt. Das Opfer war in der Nacht auf eine Gruppe von Männern getroffen. Drei davon gingen laut Polizei auf den 36-Jährigen los und traten noch auf ihn ein, als er am Boden lag. Der 18-Jährige Haupttäter konnte ermittelt werden.

(ce/dpa)

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