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Mögliche Suizid-Waffe van Goghs wird versteigert

3.4.2019 12:38 Uhr <h3>

Hat sich der Künstler Vincent van Gogh mit dem Revolver tatsächlich selbst getötet? Fest steht, dass er den Verletzungen, die ihm durch die Waffe zugefügt wurden, erlag. Am 19. Juni soll der Suizid-Revolver bei einer Auktion in Paris angeboten werden, so das Auktionshaus Drouot. Der Schätzwert liegt zwischen 40.000 und 60.000 Euro.

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Der Revolver der Waffenschmiede Lefaucheux war 1965 von einem Landwirt in einem Feld im nördlich von Paris gelegenen Auvers-sur-Oise entdeckt worden. Dort war van Gogh am 27. Juli 1890 schwer verletzt aufgefunden worden. Die Waffe vom Kaliber sieben Millimeter wurde nach ihrem Fund dem Besitzer der Herberge Ravoux in Auvers-sur-Oise übergeben, in welcher der niederländische Impressionist zwei Tage nach dem tödlichen Schuss verstorben war.

Versehentlich von der Kugel getroffen oder tatsächlich Suizid?

2012 wurde der stark beschädigte Revolver erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Vier Jahre später wurde er im Van-Gogh-Museum in Amsterdam ausgestellt - auch wenn vermutlich nie mit Sicherheit gesagt werden kann, ob sich der Maler der berühmten "Sonnenblumen" tatsächlich mit dieser Waffe das Leben nahm.

Schon 2011 hatten US-Forscher die These aufgestellt, van Gogh habe sich nicht selbst angeschossen. Vielmehr sei er versehentlich von einer Kugel getroffen worden, als junge Männer mit einem Revolver hantiert hätten.

(sis/afp)