Symbolbild: epa/Evert-Jan Daniels

Mali: Zwei tote UN-Soldaten bei Explosion

25.1.2019 12:55 Uhr

Im Zentrum Malis sind bei der Explosion einer Mine mindestens zwei Soldaten der Friedenstruppe der UN getötet worden.

Bei der Explosion einer Mine im Zentrum Malis sind mindestens zwei Soldaten der UN-Friedenstruppe ums Leben gekommen. Mehrere Blauhelme wurden verletzt, einer davon schwer, wie die UN-Mission Minusma am Freitag erklärte.

Ein Fahrzeug eines Konvois sei am Freitagmorgen in der Nähe des Ortes Douentza in der Region Mopti auf eine Mine aufgefahren. Die Nationalität der getöteten Blauhelme wurde zunächst nicht bekanntgegeben.

Auch die Bundeswehr ist beteiligt

Auch die Bundeswehr beteiligt sich mit rund 1.000 Soldaten an der UN-Truppe zur Stabilisierung des westafrikanischen Landes. Sie sind vor allem in der nordöstlichen Stadt Gao stationiert. Die Mission in Mali gilt derzeit als der gefährlichste UN-Einsatz. Seit 2013 wurden über 100 Blauhelme getötet. Erst am Sonntag waren bei einem Angriff auf einen UN-Stützpunkt im nordöstlichen Aguelhok zehn Blauhelme aus dem Tschad getötet und rund 25 weitere verletzt worden.

Vor allem im wüstenhaften Norden des Landes sind in den Weiten der Sahara zahlreiche Gruppen islamistischer Extremisten aktiv. Einige von ihnen haben Al-Kaida die Treue geschworen, andere dem sogenannten Islamischen Staat.

(an/dpa)