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Maduro erteilt EU-Ultimatum einen Korb

4.2.2019 0:24 Uhr

Nicolas Maduro, Staatschef von Venezuela, hat in einem Gespräch mit dem TV Sender "La Sexta" das EU-Ultimatum zu Wahlen zurückgewiesen. Mögliche Sanktionen scheinen ihm gleich zu sein.

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat ein Ultimatum mehrerer EU-Staaten unmittelbar vor Verstreichen der Frist zurückgewiesen. Maduro sagte am Sonntag dem spanischen Sender La Sexta, er werde angesichts des Drucks keine Feigheit an den Tag legen. Deutschland und mehrere weitere EU-Staaten hatten Maduro bis Mitternacht Zeit gegeben, neue Präsidentschaftswahlen anzusetzen; ansonsten wollen sie seinen Rivalen Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkennen.

Maduro weigert sich zu gehen und ignoriert EU-Ultimatum

Maduro hatte am Wochenende vor seinen Anhängern eine vorgezogene Neuwahl des Parlaments noch in diesem Jahr angekündigt. Die Forderung der EU-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Niederlande, Österreich und Portugal erfüllte er damit aber ebenso wenig wie die der venezolanischen Opposition. Diese bestehen darauf, dass so bald wie möglich ein neuer Staatschef gewählt wird.

(ce/afp)