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Luftqualität in der Türkei verbessert sich

20.3.2020 20:37 Uhr, von Chris Ehrhardt

Selbst in Zeiten der Krisen zeigt sich manchmal ein Silberstreif am Horizont. So auch bei der Covid19-Krise. Die Luftqualität in der Türkei hat sich spürbar verbessert, da sich die überwiegende Mehrheit der Menschen aufgrund der Pandemie des Coronavirus in ihren Häusern aufhält und unnötige Wege unterlässt. Vicdan Aladag von der Direktion für Waldbewirtschaftung in Kirklareli sagte, dass es zu erheblichen Verbesserungen beim Umweltschutz und Verringerungen der Umweltbelastungen gekommen sei, weil Menschen sich vorübergehend in ihren Häusern separieren.

Dadurch, dass die Bürgerinnen und Bürger der Türkei angefangen haben, sich selbst als Schutzmaßnahme unter Quarantäne zu stellen, wurde ebenso die Bewegung von Fahrzeugen erheblich reduziert. Dadurch ging auch der Verbrauch fossiler Brennstoffe stark zurück, da viele Unternehmen geschlossen wurden oder Menschen im Homeoffice arbeiten, nicht den Weg zur Arbeitsstelle mit teils langen Staus auf sich nehmen müssen. Darüber zeigt sich die Umwelt dankbar.

Daten, die von der Station des dem Ministerium für Umwelt und Urbanisierung unterstellte Zentrums für kontinuierliche Überwachung aufgezeichnet wurden, zeigen, dass die Luftqualität in vielen Städten der Türkei vor zwei Wochen noch als "mittel" eingestuft wurde. Neue Messungen vom 20. März haben ergeben, dass die Luftqualität in derselben Stadt nun als "gut" eingestuft werden konnte. Darüber hinaus wurde gemessen, dass sich die Luftqualität außerhalb des Istanbuler Stadtteils Sultangazi, in dem es viele Steinbrüche gibt, vollständig verbessert hat.

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