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Lüleburgaz stellt bei Klimakonferenz Fahrrad-Taxi-Projekt vor

11.2.2020 14:37 Uhr

Auf der Klimakonferenz zur Bündelung des Engagements gegen den Klimawandel in Ankara, welches durch das türkische Umwelt- und Städteamt in der letzten Woche in Ankara organisiert wurde, hat die westtürkische Stadt Lüleburgaz ihr Pilotprojekt "Fahrrad-Taxi" vorgestellt - welches prompt ins EU-Programm zur Klimawandelbekämpfung und Kapazitätsentwicklung aufgenommen wurde.

Lüleburgaz zeigt sich in Sachen Umwelt- und Klimaschutz besonders engagiert. Seit 2016 inittiert die Stadt im Westen der Türkei jährlich ein neues Umweltmotto mit vielen dazugehörigen Projekten und Angeboten für die Einwohner. So auch 2017, als das Pilotprojekt "Fahrrad-Taxi" ins Leben gerufen und 2017 zum "Jahr des Fahrrads" erklärt wurde. Mit den Rikscha-ähnlichen Fahrrädern kann man sich gemütlich durch die Straßen von Lüleburgaz fahren lassen - und das kostenlos, denn der Träger ist die Stadt.

Man wolle damit nicht nur den CO²-Ausstoß verringern, sondern auch zum Erwerb von Fahrrädern motivieren. Und wer noch nicht Fahrradfahren kann, der hat die Möglichkeit, es in Kursen der Stadt zu erlernen - ganz gleich, ob Kind oder Erwachsener. Wie der stellvertretende Bürgermeister, Gökhan Kaya Atay, sagt, möchte man vor allem auch auf die nachfolgende Generation Einfluss nehmen. "Das Fahrrad gilt als sicheres, sauberes, umweltfreundliches, gesundes und nachhaltiges Fortbewegungsmittel", so Atay.

Klimakonferenz in Ankara

Das türkische Umwelt und Städteamt hatte am Donnerstag die Tagung der Klimakonferenz zur Bündelung des Engagements gegen den Klimawandel durchgeführt, deren Kosten zu gleichen Teilen von der EU und der Türkei getragen wurden. Jetzt wurde das Projekt Fahrrad-Taxi ins EU-Programm zur Klimawandelbekämpfung und Kapazitätsentwicklung aufgenommen.

"Was wir machen, dient als Pilotprojekt", meint Atay. Dabei soll es aber nicht bleiben, man denkt ganzheitlich. Wer in Lüleburgaz wohnt, hat alle Möglichkeiten ein Bewusstsein für die Probleme der Umwelt und Lösungen im eigenen Verhalten zu entwickeln. Die Bürger werden informiert - über ihren CO²-Fußabdruck, CO²-Oszillation, erneuerbare Energien und Umweltschäden.

(Berna Ehrhardt)

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