epa/Etienne Laurent

London soll Russland-Bericht herausgeben

12.11.2019 13:38 Uhr

Hillary Clinton, die frühere Bewerberin um das Amt des US-Präsidenten, hat die britische Regierung zur Veröffentlichung eines Parlamentsberichts zu russischer Einflussnahme aufgefordert. Sie sei fassungslos, dass dies nicht bereits geschehen sei, sagte sie in einem Interview mit der BBC, das am Dienstag veröffentlicht wurde.

"Jeder, der in diesem Land wählt, hat ein Recht darauf, diesen Bericht vor eurer Wahl zu sehen", so Clinton. Es gebe keinen Zweifel, dass besonders Russland darauf aus sei, die Politik in westlichen Demokratien in seinem Sinne zu beeinflussen.

Johnson Regierung verweigert Herausgabe

Die britische Regierung von Premierminister Boris Johnson weigert sich trotz vehementer Forderungen aus der Opposition, den Bericht des Ausschusses für innere Sicherheit und Geheimdienste freizugeben. Untersucht wurde unter anderem, ob es beim Wahlkampf vor dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 Einmischungen aus Russland gab. Die Briten sollen am 12. Dezember ein neues Parlament wählen.

(an/dpa)

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