dpa

Lokführer selbst unter Tatverdacht

26.4.2019 8:20 Uhr

Der 49-jährige Lokführer des Zuges steht nach der Gullydeckel-Attacke auf eine Regionalbahn bei Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen nun selbst unter Tatverdacht. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Ein Zug der Hessischen Landesbahn war vor knapp zwei Wochen gegen mehrere Gullydeckel gefahren, die an Seilen von einer Brücke über den Schienen hingen. Nur durch viel Glück wurde der Zugführer nur leicht verletzt.

Staatsanwaltschaft und Polizei werteten die Tat in einer gemeinsamen Mitteilung als Mordversuch. Demnach waren die Gullydeckel auf Höhe der Fahrerkabine an Seilen an einer Brücke auf der Strecke zwischen Bad Berleburg und Erndtebrück festgebunden. In dem Zug waren wegen einer geplanten Leerfahrt keine Fahrgäste.

(gi/dpa)