imago/biky

LKA meldet Erfassungsprobleme bei ausländischen Straftätern

25.12.2018 10:34 Uhr

Nach Ansicht des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz in Deutschland gibt es bei der Datenerfassung ausländischer Straftäter deutliche Schwachstellen. Das läge nicht zuletzt daran, dass unterschiedliche Verfahren zur Erfassung von Daten genutzt würden.

Bei der Datenerfassung ausländischer Straftäter gibt es nach Ansicht des Landeskriminalamts (LKA) Rheinland-Pfalz in Deutschland Schwachstellen. "Es gibt Auffälligkeiten im System insbesondere wegen unterschiedlicher Verfahren in öffentlichen Registern, so auch im Ausländerzentralregister und in den Informationssystemen der Polizei", sagte LKA-Präsident Johannes Kunz der Deutschen Presse-Agentur. "In hoher Zahl sind Alias-Personalien vorhanden, die zum Teil bewusst als Täuschungspersonalien genutzt werden, in anderen Fällen aber aufgrund von Unschärfen in der Erhebung entstanden sind."

Mehrfachidentitäten erkennen kostet ein hohes Maß an Zeit

Diese Auffälligkeiten schaffen nach Einschätzung des LKA-Präsidenten Probleme bei der Suche. «Dadurch kann es zu Mehrfachidentitäten zu einer Person kommen, die durch hohe Aufwände erkannt und zusammengeführt werden müssen», sagte Kunz. «Das ist eine Aufgabe von großer Bedeutung für die nächsten Monate.» Er sieht bereits Ansätze zur Lösung: «Mit der automatischen Erkennung von Dokumentenfälschungen, der Nutzung biometrischer Daten und dem Einsatz von Fast-ID-Geräten zur Erhebung von Fingerabdrücken sind wir auf dem richtigen Weg, den wir noch weiter ausbauen wollen.»

<sub></sub><sup></sup><del></del>

(sis/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.