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Litauen will wichtiges Ressort in der EU-Kommission

19.7.2019 13:17 Uhr

In der kommenden EU-Kommission möchte Litauen ein einflussreiches Aufgabengebiet. "Litauen strebt ein bedeutendes Portfolio in den Bereichen an, in denen es über die größte Erfahrung und Expertise verfügt. Wirtschafts- und Energiethemen haben nach wie vor Vorrang und auch beim Schutz der EU-Außengrenze ist ein Durchbruch notwendig", erklärte Regierungschef Saulius Skvernelis am Freitag in Vilnius nach einem Treffen mit dem für Energie zuständigen Vizepräsidenten der EU-Kommission, Maros Sefcovic.

Die neue EU-Kommission konstituiert sich im Herbst - jeder der 28 EU-Staaten ist darin mit jeweils einem Kommissar vertreten. Die Kandidaten für die Posten mit einer Amtszeit von fünf Jahren werden von den nationalen Regierungen vorgeschlagen. Die Auswahl und Ressortvergabe obliegt der künftigen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie hatte die Regierungen gebeten, jeweils zwei Namen zu nennen - einen Mann und eine Frau. Von der Leyen will 50 Prozent Frauen in der Kommission.

Die Namen möglicher litauischer EU-Kommissare nannte Skvernelis nicht. Formal muss in Litauen der von der Regierung ausgewählte Kandidat noch vom Staatspräsidenten und vom Parlament bestätigt werden.

(an/dpa)

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