Hürriyet

LinkedIn setzt türkisches Social-Media-Gesetz um

17.1.2021 15:33 Uhr

Auch die amerikanische Social-Media-Plattform LinkedIn hat nun das Social-Media-Gesetz der Türkei umgesetzt und einen lokalen Vertreter ernannt.

"Tage vor dem Werbeverbot kündigte LinkedIn an, einen Vertreter für unser Land zu ernennen", twitterte Ömer Fatih Sayan, stellvertretender Verkehrsminister des Landes.

Verlust von Werbung und Bandbreite

Im vergangenen Jahr verhängte die Türkei Geldstrafen in Höhe von 40 Millionen türkische Lira (4,5 Millionen Euro) gegen Firmen wie Facebook, Twitter oder YouTube, da sie das neue Social-Media-Gesetz umgesetzt haben.

Dieses sieht vor, dass sie einen türkischen Vertreter benennen. Außerdem müssen sie Anfragen der Regierung binnen 48 Stunden beantworten und Halbjahresberichte über ihre Antwortquoten veröffentlichen.

Bisher haben das Gesetz lediglich VKontakte (VK), YouTube, TikTok und Dailymotion umgesetzt. Bei Verletzung des Gesetzes droht Verlust von türkischen Werbepartner und am Ende Drosselung der Bandbreite.

(an)

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