Symbolbild: imago images / Christian Ohde

Lingen im Emsland knackt Hitzerekord

25.7.2019 16:54 Uhr

Erstmals seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen in Deutschland ist die Temperatur auf 42 Grad gestiegen. Nach vorläufigen Messergebnissen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden am Donnerstag im niedersächsischen Lingen 42,0 Grad registriert.

Noch einmal Extremhitze am Freitag

Der DWD rechnete für Freitag noch einmal mit Extremhitze - auch wenn der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle demnach nun aber wohl überschritten ist. Im Westen könnte es nach DWD-Angaben noch einmal knapp 40 Grad heiß werden, sonst liegen die Höchstwerte zwischen 32 und 38 Grad - also keine echte Abkühlung. Im Osten Deutschlands dürfte das Thermometer nicht über 35 Grad hinaus steigen, im Nordosten und an den Küsten liegen die Höchsttemperaturen bei 29 Grad.

Am Wochenende sollen die Temperaturen dann einen deutlichen Satz nach unten machen - dann ist es am Samstag "nur" 27 bis 34 Grad warm. Zudem steigt das Gewitterpotenzial am Freitag und während des Wochenendes. Vor allem in der Südhälfte Deutschlands und im Westen sind auch örtlich Unwetter möglich.

Ermittelt werden die Temperaturen beim DWD einerseits mit Hilfe des hauptamtlichen Messnetzes mit rund 180 Wetterstationen. Dazu kommen mehr als 800 Stationen im nebenamtlichen Netz, so dass es insgesamt rund 1000 offizielle Stationen gibt. Für die Erfassung der Temperaturen sind laut DWD aber lediglich rund 500 Stationen relevant, die möglichst flächendeckend übers
Land verteilt sind. Außerdem gibt es Messwerte von Partnernetzen, die beispielsweise an Flughäfen betrieben werden, etwa von der Nato oder der Bundeswehr. Laut DWD fallen 42 Stationen in diese Kategorie.

(gi/dpa)

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