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Licht am Ende des Tunnels

24.7.2019 19:01 Uhr

Im Kampf gegen HIV gibt es Grund zur Hoffnung. Grund sind Fortschritte bei neuen Behandlungs- und Vorbeugemöglichkeiten. So lautete am Mittwoch die Bilanz der Internationalen Aids-Gesellschaft (IAS) zum Abschluss ihrer Konferenz zur HIV-Forschung in Mexiko-Stadt.

"Es gibt wahnsinnig viele positive Nachrichten", sagte der Bonner Professor und Präsident der Europäischen Aids-Gesellschaft, Jürgen Rockstroh, der Deutschen Presse-Agentur in Mexiko. "Die HIV-Epidemie zu beenden, ist zumindest theoretisch möglich". Dafür brauche es aber auch politische Lösungen.

HIV-Prophylaxe "PrEP"

Während der Konferenz wurde unter anderem das Ergebnis einer ersten klinischen Studienphase der HIV-Prophylaxe "PrEP" (Prä-Expositions-Prophylaxe) in Form eines Implantats mit dem Mittel MK-8591 vorgestellt. Dieses habe sich als verträglich erwiesen, hieß es. Diese frühen Ergebnisse seien vielversprechend und sollten weitere Studien anregen, teilte die IAS mit.

"Letztlich geht es bei den Fortschritten, die wir sehen, darum, Menschen, die mit HIV leben, mehr Auswahlmöglichkeiten zu geben", sagte IAS-Präsident Anton Pozniak laut einer Mitteilung.

(an/dpa)

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