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LGBT-Ideologie hat "satanische Ziele"

12.8.2019 15:05 Uhr

Dominik Kardinal Duka, das Oberhaupt der katholischen Kirche in Tschechien, hat sich einer umstrittenen Erklärung der polnischen Bischofskonferenz zur Homosexualität angeschlossen. Das berichteten tschechische Medien am Montag.

Die Erklärung hatte eine "LGBT-Ideologie" verurteilt, welche eine "Revolution in den sozialen Gewohnheiten und zwischenmenschlichen Beziehungen" durchsetzen wolle. Kritikern dieser "Ideologie" werde mit "weltanschaulichem Totalitarismus" begegnet, erklärte die Bischofskonferenz unter ihrem Vorsitzenden Stanislaw Gadecki.

Atheistische und satanische Ziele

Der Prager Erzbischof Duka rief auch seine slowakischen und ungarischen Kollegen auf, sich der Erklärung anzuschließen. "Ich nehme es als alarmierend wahr, dass die Themen der LGBT-Ideologie in letzter Zeit um atheistische und satanische Ziele ergänzt werden", erklärte der 76-Jährige ohne nähere Erläuterungen.

LGBT steht für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle. Erst am Samstag hatten in Prag Zehntausende Menschen bei dem jährlichen Gleichheitsmarsch "Prague Pride" für mehr Akzeptanz für homosexuelle Paare geworben. Diese können sich in Tschechien in einer registrierten Partnerschaft binden, nicht aber heiraten.

(an/dpa)

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