dpa

Leverkusen mit Verletzungssorgen nach Moskau

25.11.2019 17:01 Uhr

Bayer Leverkusen ist mit einigen Verletzungssorgen zum wichtigen Champions-League-Spiel bei Lokomotive Moskau aufgebrochen.

Im zumindest für das Überwintern in der Europa League entscheidenden Spiel am Dienstag (18.55 MEZ/DAZN) fehlen Kai Havertz, der nach seinem Faserriss im Oberschenkel weiter ausfällt, der gesperrte Nadiem Amiri und der am Wochenende verletzte Mitchell Weiser (Bänderriss im Sprunggelenk). Julian Baumgartlinger, der gegen Freiburg wegen muskulärer Probleme fehlte, trat die Reise nach Moskau an, sein Einsatz ist aber noch offen. Ohnehin fehlen die länger verletzten Daley Sinkgraven und Joel Pohjanpalo.

Völler: "Ich sehe das nicht so dramatisch"

Rudi Völler sieht die Situation aber entspannt. "Ein paar Ausfälle im November haben andere auch. Das gehört dazu bei den vielen englischen Wochen", sagte der Sportchef. "Ich sehe das nicht so dramatisch. Die Mannschaft, die aufläuft, wird alles tun, den dritten Platz zu erobern." Auch die erwartete Kälte von bis zu zweistelligen Minusgraden ist für Völler "keine Ausrede. Wir haben schon einige Male zu dieser Jahreszeit in Russland gespielt. Für die Zuschauer ist das schlimmer als für die Spieler. Auf dem Platz muss man sich bewegen."

Da das Weiterkommen in der Königsklasse nur noch theoretisch möglich ist, liegt Leverkusens Fokus auf Rang drei, der zum Überwintern in der Europa League berechtigt. Vor dem vorletzten Spiel ist Bayer punktgleich mit Moskau (jeweils 3 Punkte) und liegt im Direktvergleich nach dem 1:2 im Hinspiel hinten. Juventus Turin (10 Punkte) und Atlético Madrid (7) führen die Gruppe D an.

(gi/dpa)

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