Symbolbild: imago/Hindustan Times

Leopard verletzt zehn Menschen in Wohnhaus und in Schule

14.2.2019 18:04 Uhr

Im Tschad hat ein Leopard zehn Menschen verletzt, darunter vier Schüler und ein Lehrer. Die Raubkatze wurde offenbar von einem Armeevertreter als Haustier gehalten.

Das Tier drang am Donnerstagmorgen in das Haus eines Militärvertreters in der Hauptstadt N'Djamena ein und attackierte dort fünf Menschen, wie ein Bewohner des nördlichen Viertels Amsinene berichtete. Einem anderen Zeugen zufolge verletzte der Leopard in einer nahe gelegenen Grundschule anschließend vier Schüler und einen Lehrer.

Sicherheitskräfte erschossen das Tier, als es in der Nachbarschaft eines Militärlagers weiter umherstreifte. Bewohnern zufolge wurde der Leopard von einem ranghohen Militär als Haustier gehalten.

Der Leopard gilt als gefährdete Tierart. Die Zahl der Großkatzen dieser Art ist in Afrika in den vergangenen Jahren nach Angaben einer Tierschutzorganisation um 40 Prozent zurückgegangen.

<h3></h3>(be/afp)

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