dpa

Leipziger Polizei: Keine Not-OP bei attackiertem Polizisten

3.1.2020 20:09 Uhr

Wie die Leipziger Polizei am Freitag klarstellte, sei der in der Silvesternacht angegriffene Polizist nicht, wie zunächst berichtet, notoperiert worden.Das sagte Polizeisprecher Andreas Loepki MDR Aktuell.

Zunächst hatte es in einer Polizeimeldung vom Neujahrstag geheißen, dass ein schwer verletzter Polizist im Krankenhaus notoperiert werden musste. In der Silvesternacht sei dies der Kenntnisstand gewesen, so Loepki. Eine lebensbedrohliche Verletzung habe aber nicht vorgelegen.

Die Polizei müsse sich den «Schuh anziehen, dass es sicherlich besser gewesen wäre von einer operativen Maßnahme zu sprechen statt von Not-OP», so Loepki.

Dem Polizisten soll nach Angaben der Polizei in der Nacht von Unbekannten der Helm vom Kopf gerissen worden sein. Er sei bewusstlos gewesen. Dem 38-Jährigen geht es nach Angaben von Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) besser, er habe am Freitag das Krankenhaus verlassen. Das Polizeiliche Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrum (PTAZ) Sachsen ermittelt wegen versuchten Mordes.

(be/dpa)

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