Symbolbild: epa/Tannen Maury

Leicht gestiegene Ölpreise

7.2.2020 13:44 Uhr

Am Freitag sind die Ölpreise im frühen Handel leicht gestiegen. Im Mittelpunkt steht nach wie vor die Frage, wie die «Opec+»-Runde von 24 Förderländern auf den Preisverfall seit Jahresbeginn reagieren wird. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 55,28 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg um 27 Cent auf 51,22 Dollar.

In «Opec+» sind neben den eigentlichen Opec-Mitgliedern auch Russland und weitere Staaten vertreten, die nicht zur Opec gehören.

Ölpreise im freien Fall

Seit Jahresbeginn sind die Ölpreise um 16 Prozent gefallen. Die größte Belastung kommt aus China und von der dortigen raschen Verbreitung des Coronavirus. Als Folge wird eine merkliche wirtschaftliche Abschwächung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt erwartet. Die Nachfrage nach Erdöl wird daher mutmaßlich schwächer. Die Erdölstaaten diskutieren deswegen über Förderkürzungen, um den Preisrückgang zu stoppen.

(an/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.