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Lech: Leiche von viertem Wanderer gefunden

16.1.2019 17:12 Uhr

Vier Tage suchten die Rettungskräfte nach dem vierten Skiwanderer, der im Wöstertal von einer Lawine erwischt wurde. Jetzt wurde die Leiche mit Hilfe einer Lawinensonde entdeckt.

Im Zuge einer großangelegten Suchaktion sei der 28-Jährige mit Hilfe einer Lawinensonde entdeckt worden, teilte die Landespolizeidirektion Vorarlberg am Mittwoch mit. Die Leiche habe sich im Wöstertal in einer Tiefe von 2,50 Meter befunden und sei bereits geborgen worden.

An der Suche hatten sich den Angaben zufolge 40 Experten des Bundesheeres, zehn Mitglieder der Bergrettung mit Lawinensuchhunden sowie zehn Polizisten beteiligt. Die Leichen der anderen drei Männer im Alter von 32, 36 und 56 Jahren waren bereits unmittelbar nach dem Unglück vom Samstag geborgen worden.

Die vier Deutschen waren nach Angaben der Polizei während eines Tagesausflugs von einer Lawine erfasst worden. Die Suche nach dem vierten Deutschen musste wegen starker Schneefälle und Lawinengefahr zwischenzeitlich unterbrochen werden. Die Alpenregion war in jüngster Zeit von außergewöhnlich starken Schneefällen betroffen. Vielerorts bestand Lawinengefahr.


(be/afp)

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