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Lawrow lobt russisch-türkische Patrouille in Idlib

1.9.2020 22:03 Uhr, von Andreas Neubrand

Russlands Außenminister begrüßte die Fortschritte bei den gemeinsamen türkisch-russischen Patrouillen in der syrischen Provinz Idlib.

Mit jeder Mission wurde die Strecke der Patrouille verlängert, und kürzlich konnten russische und türkische Soldaten die gesamte Länge der Autobahn M4 inspizieren, sagte Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Studenten der internationalen Beziehungen.

Kampf gegen Terrorismus

Bei der Patrouille geht es um den Kampf gegen Terrorismus und die Sicherheit der Autobahn M4. Damit will man gewährleisten, dass die Straße sowohl für Zivilisten als auch für das Militär jederzeit sicher befahrbar ist.

Die Autobahn M4, auch als Aleppo-Al Hasakah-Straße bekannt, liegt etwa 30 Kilometer von der südlichen Grenze der Türkei entfernt.

Enge Zusammenarbeit zwischen beiden Armeen

"Das Patrouillieren ist mühsam, denn die Terroristen leisten erbittert Widerstand. In Idlib haben wir noch viel Arbeit vor uns. Doch wir arbeiten eng mit der Türkei zusammen, um das Blutvergießen zu beenden", so Lawrow.

Im März dieses Jahres habe sich Ankara und Moskau auf ein gemeinsames "Deeskalationgsgebiet" nahe Idlib geeinigt. Die gemeinsame Patrouille beginnt an der Siedlung Trumba, zwei Kilometer von Saraqib und endet an der Ain al-Havr-Siedlung.

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