Hürriyet

Landwirtschaftsminister: Keine Wasserknappheit in Istanbul und Ankara erwartet

18.11.2020 18:01 Uhr

Wegen der diesjährigen Dürre und den wenigen Niederschlägen, wurde befürchtet, dass es zu Wasserknappheiten kommen könnte. Nun gab der türkische Minister für Land- und Forstwirtschaft, Bekir Pakdemirli, bekannt, dass erforderliche Investitionen getätigt wurden und in den beiden großen Städten Istanbul und Ankara kein Wassermangel zu erwarten sei.

In jüngerer Zeit sanken die Wasserpegel einiger wichtiger Dämme der Türkei deutlich - insbesondere Istanbul verzeichnete die niedrigsten Füllstände der Staudämme seit zehn Jahren. Im Vergleich zu dem gleichen Zeitraum des Vorjahres hätten die Füllstände der Staudämme in Istanbul jedoch nur geringfügige Unterschiede aufgewiesen. Selbst wenn es in den nächsten Wochen zu keinen Niederschlägen käme, habe Istanbul laut Pakdemirli noch Wasservorräte für etwa 3 Monate, die Hauptstadt Ankara für rund 5 Monate.

Nichtdestotrotz warnte der Minister die Menschen davor, dass es dennoch wichtig sei, Wasser nicht zu verschwenden und sorgfältig zu nutzen.

Der tägliche Bedarf an Wasser in Istanbul und Ankara

"Der tägliche Bedarf an Trink- und Brauchwasser in Istanbul beträgt durchschnittlich 3,2 Millionen Kubikmeter", so lauten die Angaben von Pakdemirli bezüglich des Wasserverbrauchs in der größten Stadt der Türkei. Ein erheblicher Teil dieses Bedarfs wird von den Dämmen Ömerli, Alibeyköy und Büyükcekmece gedeckt.

In Ankara werden im Vergleich zu Istanbul täglich 1,2 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht. Staudämme in Ankara weisen hier Speichervolumen von 1,5 Milliarde Kubikmeter auf. Laut Pakdemirli habe Ankara dank eines neuen Trinkwassersystems keine "Wasserspannungen bis 2050".

(gi)

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