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Lüttich gegen Anderlecht wurde abgebrochen

13.4.2019 13:36 Uhr

In der belgischen Jupiler League musste das Traditions-Duell zwischen Standard Lüttich und dem RSC Anderlecht vom Unparteiischen abgebrochen werden. Zuvor gab es bereits mehrere Unterbrechungen wegen Ausschreitungen und dem Einsatz von Pyrotechnik.

Lüttich (dpa) - Nach Fan-Ausschreitungen ist das Spiel der beiden belgischen Fußball-Erstligisten Standard Lüttich und RSC Anderlecht abgebrochen worden. Mitgereiste Anderlechter Fans hatten am Freitagabend Fackeln und andere Pyrotechnik abgefeuert und auch auf das Feld geworfen. Schiedsrichter Eric Lambrechts entschied sich daher in der 32. Minute beim Stand von 2:0 dazu, das Spiel zu beenden. Zuvor hatte die Begegnung der beiden traditionsreichen Vereine bereits mehrmals unterbrochen werden müssen.

Anderlecht verurteilte das Fanverhalten

"Bei allem Verständnis für die Unzufriedenheit mit den Ergebnissen, lehne ich dieses Verhalten entschieden ab", schrieb Anderlecht-Präsident Marc Coucke am Abend auf Twitter. Auch auf der Twitter-Seite des Vereins wurde das Verhalten der eigenen Fans verurteilt. "Das Management des RSC Anderlecht verurteilt das Verhalten von heute Abend nachdrücklich. Es ist absolut unerträglich für den Fußball."

Die belgische Pro League kündigte Sanktionen entsprechend der internen Regeln der Liga an. Zudem würden behördliche Ermittlungen eingeleitet. «Wie in früheren Aufforderungen betont die Pro League weiterhin, dass pyrotechnisches Material gefährlich ist und Gefahren für die Sicherheit aller auf dem Feld und in der Umgebung mit sich bringt», hieß es in einer Mitteilung.

In den Playoffs der belgischen Pro League spielen derzeit sechs Vereine um die Meisterschaft. Anderlecht ist nur Fünfter.

(ce/dpa)

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