dpa

Löw mit drei Neulingen und ohne Draxler im Kader

15.3.2019 13:44 Uhr

Joachim Löw baut einem Versagen seines Umbruchs bereits in der Pressekonferenz vor und sagt, man könne ja nun nicht erwarten, dass sofort alle funktionieren würde und alle Umbauten unverzüglich greifen. Aussortiert oder nicht dabei sind Thomas Müller, Mats Hummels, Jerome Boateng, Julian Draxler, Jonas Hector und Sebastian Rudy. Dafür sind dann Niklas Stark, Lukas Klostermann und Maximilian Eggestein berufen worden.

Zehn Tage nach der überraschenden Ausmusterung der Münchner Ex-Weltmeister Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller nominierte der Bundestrainer Hertha-Verteidiger Stark, den Leipziger Abwehrspieler Klostermann und den Bremer Mittelfeldspieler Eggestein in sein 23-köpfiges Aufgebot. Zum Länderspielauftakt 2019 trifft die deutsche Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch in einem Testspiel in Wolfsburg auf Serbien. Vier Tage später folgt in Amsterdam gegen die Niederlande der schwere Auftakt in der EM-Qualifikation. Weitere Gruppengegner sind Nordirland, Weißrussland und Estland.

Der Leipziger Defensiv-Spezialist Marcel Halstenberg, der sein Länderspiel-Debüt schon im November 2017 gegen England (0:0) gab, kehrt nach langer, auch durch Verletzung bedingter Pause ins Aufgebot zurück. Der angeschlagene Julian Draxler von Paris Saint-Germain fehlt. Auf den Kölner Zweitligaspieler Jonas Hector, der sich zuletzt mit einem grippalen Infekt plagte, und den Schalker Sebastian Rudy verzichtet Löw. Matthias Ginter von Borussia Mönchengladbach soll trotz einer Muskel-Blessur am Montag anreisen, wenn Löw seinen Kader in Wolfsburg zwei Tage vor dem Serbien-Spiel versammelt.

(ce/dpa)

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