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Kuscheln für den Blutdruck - Warum uns Katzen gesund machen

7.2.2019 21:36 Uhr, von Simge Selvi

Stressiger Arbeitstag? Dann ab nach Hause und mit der Katze schmusen. Denn nicht nur, dass das Schnurren der Katze Glückshormone auslöst, sie soll auch den Blutdruck senken.

Wer liebt es nicht, mit einem flauschigen Kater oder einer weichen Katze auf dem Sofa zu liegen und stundenlang dem Schnurren zuzuhören, während man die Katzen streichelt. Studien zufolge hat die Kuscheleinheit mit Haustieren sogar nachweislich Vorteile für die Gesundheit.

Man hat herausgefunden, dass das Streicheln einer Katze sogar einen beruhigenderen Effekt haben kann als beispielsweise der Partner oder die Partnerin. Selbst Entspannungsmethoden wie dem autogenen Training kommt es gleich und kann damit auch zahlreichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Denn während Stress unseren Blutdruck steigen lässt, kann das Halten von Katzen dem entgegenwirken. Laut mehreren Studien haben Katzenhalter nämlich nachweislich geringeren Blutdruck.

Kuschelzeit will wohl überlegt sein

Um aus der gemeinsamen Kuschelzeit mit der Katze ein Ritual zu machen, sollten Katzenbesitzer herausfinden, zu welchen Tageszeiten die Katze zum Kuscheln bereit ist und wo sie dabei gern liegt, empfiehlt das Katzen-Magazin "Miau" (Ausgabe Februar-März 2019).

Ist der perfekte Kuschelplatz gefunden, können Halter es sich zu einer festen Tageszeit mit dem schnurrenden Kätzchen gemütlich machen. Dazu gibt das Magazin eine Kuschel-Anleitung: Der Halter nimmt die Katze so in den Arm, dass ihr Kopf in der Nähe seiner Ohren oder bequem an seinem ruht. Ideal sei es, wenn der Brustkorb der Katze auf dem des Halters liegt. "Dann spüren Sie das Schnurren in Ihrem Inneren."

(dpa)