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Kurzfristige Auslandsverbindlichkeiten der Türkei bei 112,6 Milliarden Euro

18.4.2020 21:25 Uhr

Die kurzfristigen Auslandsverbindlichkeiten der Türkei beliefen sich mit Stand Ende Februar 2020 auf 112,6 Milliarden Euro, wie die Zentralbank des Landes am 17. April in einer Bekanntmachung veröffentlichte. Damit ist nach Angaben der türkischen Zentralbank der Auslandsschuldenbestand der Türkei, der maximal binnen eines Jahres fällig wird, im Februar gegenüber Ende 2019 um 0,9 Prozent angestiegen.

Offizielle Zahlen zeigten, dass die Währungsaufschlüsselung der Schuldtitel zu 48,8 Prozent in US-Dollar, zu 29,6 Prozent in Euro, zu 14,1 Prozent in türkischen Lira und zu 7,5 Prozent in anderen Währungen betrug. Der kurzfristige Auslandsschuldenbestand der Banken stieg im gleichen Zeitraum um 1,6 Prozent auf 52,5 Milliarden Euro und der kurzfristige Auslandsschuldenbestand anderer Sektoren um 3,4 Prozent auf 52,4 Milliarden Euro. Der Rest des Schuldensumme - rund 7,72 Milliarden Euro - gehörte der Zentralbank.

Lira-Einlagen von Ausländern angestiegen

"Von der Seite der Kreditnehmer stieg die kurzfristige Verschuldung des öffentlichen Sektors, der aus öffentlichen Banken besteht, um 5,6 Prozent auf 24,3 Milliarden Euro. Und die kurzfristigen Schulden des Privatsektors gingen gegenüber Ende 2019 um 2,8 Prozent auf 80,64 Milliarden Euro zurück", sagte die Bank. Die Zentralbank hat zudem darauf hingewiesen, dass die kurzfristigen Devisen(FX)-Kredite der Banken aus dem Ausland um 12,7 Prozent auf 6,25 Milliarden Euro rückläufig waren.

"Die Deviseneinlagen gebietsfremder Banken (mit Ausnahme des Bankensektors) bei gebietsansässigen Banken gingen gegenüber Ende 2019 um 0,1 Prozent zurück und lagen bei 19,4 Milliarden Euro. Und die Deviseneinlagen gebietsfremder Banken stiegen um 0,4 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro", hieß es. Die Bank sagte auch, dass die türkischen Lira-Einlagen von Ausländern um 13,4 Prozent gestiegen seien und im gleichen Zeitraum 14,25 Milliarden Euro ausmachten.

(ce)

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