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Kurzfristige Auslandsschulden steigen auf über 100 Milliarden Euro

18.12.2020 17:06 Uhr

Laut Daten vom 17. Dezember belaufen sich die kurzfristigen Auslandsschuldenbestände der Türkei auf 108,47 Milliarden Euro.

Der Auslandsschuldenbestand des Landes, der innerhalb eines Jahres oder früher fällig wirdm stieg nach Angaben der türkischen Zentralbank im Oktober gegenüber Ende 2019 um 7,8 Prozent.

Aufgeschlüsselt nach Währungen liegen 43,6 Prozent der Schulden in US-Dollar, 29,4 Prozent in Euro, 11,4 Prozent in türkischer Lira und 15,6 Prozent in anderen Währungen vor.

Die kurzfristigen Auslandsschulden der Bank gingen um 0,7 Prozent auf 45,41 Milliarden Euro zurück. Die kurzfristigen Auslandsschulden anderer Sektoren gingen im gleichen Zeitraum um 4,6 Prozent auf 45,74 Prozent zurück.

Kurzfristige Schulden des Privatsektors gesunken

Von Seiten der Kreditnehmer stieg die kurzfristige Verschuldung des öffentlichen Sektors um 3,3 Prozent auf 21,15 Milliarden Euro. Die kurzfristigen Schulden des Privatsektors gingen gegenüber Ende 2019 um 4,4 Prozent auf 70,08 Milliarden Euro zurück.

Die kurzfristigen Devisenkredite, die die Banken aus dem Ausland erhielten, stiegen um 5,4 Prozent auf 6,53 Milliarden Euro. Die Deviseneinlagen gebietsfremder Banken gingen um 8,3 Prozent auf 10,21 Milliarden Euro zurück.

Die Zentralbank stellte außerdem fest, dass die türkischen Lira-Einlagen von Ausländern um 0,6 Prozent zunahmen und bei 11,19 Milliarden Euro lag.

(an)

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