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Kung-Fu-Nübel für vier Spiele gesperrt

17.12.2019 14:45 Uhr

Es waren schlimme Szenen, die sich auf dem Platz im Spiel des FC Schalke 04 gegen Eintracht Frankfurt abspielten. Knappen-Keeper Alexander Nübel war mit dem Bein voran im Kug-Fu-Stil in den Frankfurter Mijat Gacinovic gesprungen und hatte ihn voll getroffen. Dafür wurde der Torhüter aus Gelsenkirchen nun vier Spiele gesperrt, wie die "Bild" berichtet. Schalke soll die Sperre auch in der Form akzeptiert haben.

"Wir haben das Strafmaß akzeptiert", sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider der "Bild". Eine Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes gab es dazu noch nicht. Der 23 Jahre alte Nübel war beim 0:1 gegen Bundesliga-Kontrahent Eintracht Frankfurt Gegenspieler Mijat Gacinovic mit dem Fuß gegen die Brust gesprungen. Er hatte sich später persönlich und öffentlich entschuldigt.

Keine Vorwürfe der Frankfurter an Kung-Fu-Nübel

"Es geht um das, was Alex bereit gesagt hat: Am Ende geht es um die Gesundheit von Gacinovic - das ist das Wichtigste." Den Frankfurtern sprach Schneider ein "großes Kompliment für deren Sportsgeist" aus: "Es kamen zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Vorwürfe in Richtung von Alex Nübel. Besser geht´s nicht, so muss man miteinander umgehen."

Nübel verpasst somit die beiden letzten Spiele des Jahres in Wolfsburg und gegen den SC Freiburg sowie die beiden ersten Duelle der Rückrunde gegen Borussia Mönchengladbach und beim FC Bayern München. Gerade letzteres wäre brisant gewesen. Nübel, der seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag noch nicht verlängert hat, wird seit Monaten mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht.

(ce/dpa)

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