Hürriyet

Künstliche Riffe in Istanbul sollen Schleppfischen verhindern

19.6.2020 21:31 Uhr

Die Behörden in Istanbul haben beschlossen, künstliche Riffe im Meer anzulegen, um das Schleppfischen zu verhindern. Dadurch sollen die Brutstätten der Fische geschützt werden und die biologische Vielfalt erhalten bleiben.

Offiziell ist das Schleppfischen verboten, doch die Fischer wenden die Methode immer wieder an. Die Behörden in Istanbul haben in den vergangenen Jahren immer wieder Maßnahmen ergriffen, allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. Nun also die künstlichen Riffe, die bereits in den westlichen Provinzen Izmir und Yalova sowie in der Stadt Altinoluk (Provinz Balikesir) erfolgreich eingesetzt werden.

Zwischen 1600 und 5300 Kilogramm schwer

Die würfelförmigen künstlichen Riffe aus Fertigbeton werden in unterschiedlichen Größen hergestellt und wiegen zwischen 1600 und 5300 Kilogramm. Sie sollen strategisch geschickt platziert werden und so die Fischer vom Schleppfischen abhalten. Bis Ende August sollen die ersten Riffe ausgeliefert sein, verspricht die beauftragte Firma.

(bl)

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