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Kruse-Wechsel von Fenerbahce zu Union Berlin perfekt

2.9.2020 17:08 Uhr

Max Kruse trainiert schon länger bei Union Berlin, doch spielberechtigt war der Ex-Fenerbahce-Profi bislang noch nicht. Doch das Warten hat nun ein Ende: Dem Pflichtspiel-Debüt des Stürmers für die "Eisernen" steht rechtlich nichts mehr im Weg. Die frohe Botschaft, dass die Spielberechtigung nun vorliegt, verkündetet der 32-Jährige auf Twitter.

"Von der DFL (Deutsche Fußball Liga) an Union Berlin und mich - kann los gehen, Euer Max", schrieb der Ex-Nationalspieler und postete dazu ein Foto. Kruse war bereits am 7. August bei dem Bundesligisten aus der Hauptstadt als Neuzugang präsentiert worden. Derzeit laboriert er noch eine Sprunggelenksverletzung aus und kann nur individuell trainieren.

Mit Partie in Karlsruhe wird es für Union ernst

Bislang hatten noch nicht alle notwendigen Dokumente für einen offiziellen Wechsel Kruses vorgelegen. Den 19-maligen türkischen Meister Fenerbahce Istanbul hatte der Angreifer wegen angeblich ausstehender Gehaltszahlungen verlassen. Union startet am zweiten September-Wochenende im DFB-Pokal beim Karlsruher SC in die neue Spielzeit. Am 19. September kommt der FC Augsburg zum Bundesligaauftakt ins Stadion An der Alten Försterei.

Klage gegen Kruse?

Störfeuer scheint es in Sachen Kruse aus der Türkei zu geben. Wie aus türkischen Medienkreisen berichtet wird, soll Fenerbahce bei der FIFA eine Klage gegen Max Kruse losgetreten haben. Der Streitwert wird mit 160 Millionen Lira (18,2 Millionen Euro) beziffert. Dabei soll sich Fenerbahce und die Führungsspitze des Klubs unter Ali Koc darauf berufen, dass Kruse sein Gehalt bis zum Ausbruch der Pandemie durch das Coronavirus regelmäßig bekommen habe und seine einseitige Kündigung von daher nicht rechtmäßig sei. Das Management hofft, dass die FIFA den Vereinen während der Pandemie bei Streitigkeiten mit den Spielern zur Seite steht.

(bl)

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